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Übungsdienst VU Person eingeklemmt 07.08.2017

Die Löschgruppe Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck haben am 07.08.2017 einen gemeinsamen Übungsdienst mit dem Thema Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person durchgeführt.

Während dieser Übung wurde ein abgemeldetes Auto mithilfe von hydraulischem Gerät in mehreren Abschnitten zerlegt. 
Dabei wurden verschiedene Rettungsmaßnahmen für eine eingeklemmte Person besprochen und geübt.
Dazu gehörten unter anderem das herausnehmen der Scheiben und der Türen, sowie der B-Säule und zum Schluss das entfernen des Daches.

Mithilfe der passenden Rettungskarte für dieses Fahrzeug kann der Einsatzleiter entscheiden an welchen Stellen die hydraulische Schere oder der Spreizer angesetzt werden müssen, um zum Beispiel verstärkte Bereiche im Rahmen, Druckzylinder von Airbags und Gurten oder andere Besonderheiten des Fahrzeugtyps zu meiden.

Auf den Rettungskarten sind auch die Orte von Batterien und Tanks gekennzeichnet. Gerade in Betracht auf neuere Fahrzeuge mit mehreren verbauten Batterien oder Elektrofahrzeuge sind dies wichtige Informationen für die Einsatzkräfte.

 

 

Das schaffen von großen Öffnungen dient dazu den Patienten, in Absprache mit dem Rettungsdienst, so schonend wie möglich aus dem Auto zu befreien. 

Während eines Einsatzes wird über die gesamte Dauer der arbeiten ein Mitglied der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes im verunfallten Auto beim Patienten bleiben, um diesen zu betreuen und die einzelnen Schritte während der Rettung zu erklären.

 

Sofern der anwesende Notarzt oder Rettungsdienst eine lebensbedrohliche Lage des Patienten feststellt wird eine sogenannte Crash-Rettung durchgeführt.

Hierbei geht es darum den Patienten so schnell wie möglich aus dem Auto zu befreien. Es werden dann auch weitere, nicht lebensbedrohliche, Verletzungen in Kauf genommen um den Patienten so schnell wie Möglich zu befreien und in ein Krankenhaus zu bringen.

 

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